Hollunder Imunboost

Jetzt zum Übergang in die kalte Jahreszeit, in den Herbst, schenkt uns der Hollunderbusch seine Beeren. Sie leuchten Schwarz-Violett und scheinen genau gemacht, um die Wesen, die den Hollunder essen, in der Übergangszeit hin zur Kälte, zu schützen. Hollunderbeeren sind ein solches Imunstärkendes Packet, welches wunderbar haltbar gemacht werden kann.



Entweder durch einkochen, oder Trocknen. Die Rohen Beeren sind leider in größeren Mengen giftig, aber einmal gekocht, gut für unseren Körper. Das der Hollunder in den Übergangsmonaten blüht oder beeren trägt, kommt nicht von ungefähr. Frau Holle, die Göttin im Hollerbusch ist die Hüterin der Schwelle von Leben und Tod. Sie soll schlechte, kranke Energien anziehen und hinunter in die Unterwelt geleiten. Früher war ein Hollerbusch noch die gute Hausapotheke.


Aus den Blüten lässt sich ein Tee brauen, der schweiß- und harntreibend wirkt und Anwendung bei Grippe, Erkältung, vor einer Schwitzhüttenzeremonie, bei Rheuma, Marsern und Scharlach findet. Auch bei Heuschnupfen soll der Hollertee helfen. Die Beeren sollen gekocht den Darm reinigen und die Darmtätigkeit anregen. Sie stärken nachweißlich das Imun- und Nervensystem und wirken bei Viralen Infekten.  Die Rinde gilt als starkes Brech- und Abführmittel, die Blätter wirken bei Quetschungen, Geschwüren, Prellungen..

Desweiteren lässt sich Hollermark gut für Räucherungen verwenden und das Holz um Pfeifen und Perlen zu schnitzen. Die Beeren kann man zum färben von Stoffen, Papier, Holz und Wolle nutzen. Wobei die Farbe nicht die haltbarste ist und sich mit der Zeit - gemäß ihrem Wesen - wandelt. Ich habe mit Hollunder schon Violett und Blau-Grün gefärbt.


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